Menziken
Chrischona-Kapelle
Objektdaten
Konfession | Chrischona
Bautypus | Kapelle
Baujahr | 1922
Architekt:in | Saager & Frey, Biel; Baugeschäft Herzog
Ort, Kanton | Menziken, AG
Strasse | Gütschstrasse 6
GPS | 47.240552, 8.184017
Google Maps | Swisstopo
Umnutzung
Umnutzungsjahr | 2000
Eigentumsverhältnisse | Unverändert
Baumassnahmen | Unverändert
Nutzungsform | Fremdnutzung
Nutzungsart | Kultur
Kurzinformation | Umbau zum Tabak- und Zigarrenmuseum.
Weitere Information | siehe unten
Informationsstand
Eintrag erstellt | 2017/08
Eintrag zuletzt aktualisiert | 2017/08
Weitere Informationen
Die schlichte Kapelle an der Gütschstrasse in Menziken wurde 1922 errichtet und diente der örtlichen evangelischen Chrischona-Gemeinde als Bethaus. Es handelt sich um einen eingeschossigen Saalbau auf rechteckigem Grundriss mit Walmdach und überdachtem, um eine Stufe erhöhtem Vorbau. Über längere Zeit stand das Gebäude leer, bis es im Jahr 2000 von der Eigentümerin, der Chrischona- Gemeinde, an die Grundstücknachbarin Susi Merz verkauft wurde. Nach einer umfassenden Renovation diente das Bauwerk neu einem musealen Zweck. Am 1. Januar 2001 überantwortete die neue Eigentümerin Susi Merz die ehemalige Kapelle der Einwohnergemeinde Menziken mit der Auflage, das Gebäude als Tabak- und Zigarrenmuseum aargauSüd zu nutzen. Das Museum beherbergt heute die Tabaksammlung von Urs Merz und bietet Besuchern einen Einblick in die Tabakindustrie des im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts als «Stumpenland» bekannten Wynentals.
