Mels

Kapuzinerkloster

Objektdaten

Konfession | Römisch-katholisch
Bautypus | Kloster
Baujahr | 1654
Architekt:in | Lang, Jakob; Lang, Peter
Ort, Kanton | Mels, SG
Strasse | Klosterweg 4
GPS | 47.046995, 9.424442
Google Maps | Swisstopo

Umnutzung

Umnutzungsjahr | 2017 abgeschlossen
Eigentumsverhältnisse | Unverändert
Baumassnahmen | Umbau
Nutzungsform | Zusammennutzung
Nutzungsart | Verschiedenes
Kurzinformation | Im Kloster sind Mietwohnungen, ein Klosterladen und ein Café entstanden.
Weitere Informationen | siehe unten

Informationsstand

Eintrag erstellt | 2017/08
Eintrag zuletzt aktualisiert | 2017/08

Weitere Informationen

Das Kapuzinerkloster Mels ist eine Gründung von 1651, die Kirche und die Konventsgebäude entstanden bis 1654, die Architekten sind Jakob und Peter Lang. 1964-1965 erhielt das Kloster parallel zum älteren Südtrakt einen neuen Südflügel. Die gegenwärtige umfassende Renovation soll Ende 2018 abgeschlossen sein. Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf über 6,5 Millionen Franken. 4,7 Millionen Franken sind durch private Spenden sowie Beiträge vom Lotteriefonds und dem Katholischen Konfessionsteil des Kantons St. Gallen gesichert.

Aktuell leben noch sieben Brüder im Kloster. Im Zuge der Sanierung sind vier Wohnungen eingebaut worden, die vermietet werden. Eine der Wohnungen wird aktuell als Alterswohnung genutzt, eine andere ist vom Hospizverein Sarganserland gemietet, die sie unheilbar Kranken in ihren letzten Lebenstagen zur Verfügung stellt. Eine Betreuung vor Ort ist gewährleistet. Die dritte Wohnung steht noch leer (Mai 2017). Die vierte Wohnung soll als Studio für kirchliche Mitarbeitende, eine Auszeit möchten, genutzt werden. Bei der Klosterpforte entstand ein kleiner Klosterladen mit Café. Die Bibliothek wurde in den Keller verlagert, welcher nach neusten Brandschutzvorschriften eingerichtet ist. Saniert wurden auch die Mönchszellen. Angedacht ist, dass auch die regionale Seelsorge die Räumlichkeiten im Erdgeschoss vermehrt nutzt.

Weblinks

Kunstdenkmäler der Schweiz online
Helvetia Sacra
Kloster Mels