Wolhusen
Täuferkapelle
Objektdaten
Konfession | Täufergemeinde
Bautypus | Kapelle
Baujahr | 1918
Architekt:in | Müller, Heinrich; Freytag, Johann-Albert
Ort, Kanton | Wolhusen, LU
Strasse | Hackenrüti 7
GPS | 47.055441, 8.085676
Google Maps | Swisstopo
Umnutzung
Umnutzungsjahr | 2013
Eigentumsverhältnisse | Verkauf
Baumassnahmen | Umbau
Nutzungsform | Fremdnutzung
Nutzungsart | Gastgewerbe
Kurzinformation | Nutzung als Gastro- und Eventlokal «Kapello».
Weitere Informationen | siehe unten
Informationsstand
Eintrag erstellt | 2017/08
Eintrag zuletzt aktualisiert | 2017/08
Weitere Informationen
Die Täuferkapelle im Hackenrüti-Quartier in Wolhusen wurde 1918 auf Veranlassung des Firmeninhabers Eduard Geistlich als Versammlungsort für die ansässige Täufergemeinde erbaut. Für den Entwurf zeichneten die Zürcher Architekten Heinrich Müller und Johann-Albert Freytag verantwortlich, welche sowohl die Gestaltung der Villa als auch des Fabrikareals der Firma Geistlich übernahmen. Ein Teil des Vermögens von Eduard Geistlich floss nach seinem Tod 1954 in die Erhaltung des Versammlungsraumes der Täufergemeinde, welcher sich im Besitz der Eduard- Geistlich- Stiftung befand. Über längere Zeit stand die Kapelle leer, bis das Gebäude 2011 durch den Chrischona-Verein übernommen und ein Jahr später an das Ehepaar Schär verkauft wurde, welches die Wohnung im Obergeschoss bezogen hatte. 2013 wurde im ehemaligen Gottesdienstraum das Gastro- und Eventlokal Kapello eröffnet. Ein paar Kirchenbänke im Restaurant und im Garten erinnern an die frühere Nutzung als Sakralraum.
